Dauerregen
74,4
km, D: 17,29 km/h, Fahrzeit: 4:18 h, 520 hm
B&B in Gambleby
B&B in Gambleby
Draußen
regnet es, und ich sitze frisch geduscht gemütlich im Lehnsessel meines
B&B-Zimmers im Trockenen. Ich glaube das habe ich verdient.
Am Morgen - ich wartete ja im Zelt startbereit, bis auf das Zeltabbauen. Kurz vor 10:00 dann nachlassender Regen, wohlgemerkt nur nachlassend. 10:08 war das Rad bepackt und ich von Kopf bis Fuß auf Regen eingestellt (sprich Helmcover, Goretex-Regenjacke, Plastikregenhose und Regengamaschen, darunter nur Trikot und wie jeden Tag kurze Hose). Ab ging es. Sicherlich hat mein Zelt keine 1.800 g mehr gewogen, durch die Nässe eher das 3-fache.
Da man beim Radeln so gegen äußeres Wasser geschützt ist, kann man durch innere Feuchtigkeit (ich meine durch die Anstrengung) trotzdem ganz schnell nass werden. Das ist auch ganz unangenehm, und man friert dann ganz schnell, wenn man eine Pause macht. Also habe ich mir vorgenommen ganz gemütlich zu fahren ohne große Anstrengung. Gedacht, getan bis eine ca. 300 m lange Steigung mit 6% kam. Ohne Anstrengung mit ca. 55 kg Ballast (Rad + Gepäck) da hoch? Wie soll das gehen? Oben angekommen hab ich erst mal die Jacke aufgemacht und Dampf abgelassen. Die Beine waren schon feucht unter der Regenhose. Nach 15 km plötzlich kein Regen mehr. Ich sofort aus der Regenhose raus, die Regenjacke gegen die Windjacke ausgetauscht und weiter. Ach was für ein herrliches Gefühl trotz der 12° C. Ganze 3 km lang. Wieder Windjacke gegen Regenjacke getauscht. Die Regenhose wollte ich nicht mehr anziehen. Also mein Regenschurz angezogen, bestehend im Prinzip aus einer halben Hose und zwar der vorderen Hälfte einer Regenhose. Die "Hosenbeine" gehen gerade bis übers Knie. So bin ich dann den Rest des Tages gefahren bei ungefähr gleicher Temperatur mit und ohne Anstrengung.
Ich war gerade wieder in Fahrt, da überholte mich ein Volvo und blieb 50 m weiter an einer Parkbucht stehen. Der Fahrer stieg aus und gab mir Zeichen zum Anhalten. Dann kam die Überraschung. Er öffnete die Heckklappe und bot mir einen Kaffee aus einer Thermoskanne an. Die Porzellantasse hatte er schon in der Hand. Er erklärte mir, dass er mich schon gestern in Oskarhamn im Regen fahren gesehen hätte und seiner Frau von dem armen Radler erzählt hätte. Er selbst Radler mit Elberadwegerfahrung war ganz begeistert von meiner Tour. Nun musste ich ihm klarmachen, dass ich keinen Kaffee trinke. Da drückte er mir eine Banane in die Hand mit der Bemerkung, dass ich die doch wohl brauchen könnte. Da sagte ich nicht nein und bedankte mich ganz herzlich für eine solche Liebenswürdigkeit. Beim Weiterfahren wurde mir doch ganz warm ums Herz, und der Regen war vorrübergehend ohne Bedeutung. Das sind Erlebnisse, die vergisst man nicht so schnell und machen solch eine Reise noch wertvoller.
Die Tour ging dann bis km 55, als mir plötzlich bewusst wurde, dass mir keine Regentropfen mehr ins Gesicht fallen. Angepeilt hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon ein B&B aus dem Navi. Da ein Campingplatz vorher kam, wollte ich schauen, ob es dort auch Hütten gibt. Auf jeden Fall benötigte ich einen trockenen Raum und Lademöglichkeit für Handy und Akkus. Da sah ich kurz vor dem Camp ein Hinweisschild mit B&B. Wenige Meter vor dem Camp sah ich ein Hinweis „Bed & Breakfast“. Da war der Campingplatz schlagartig 2. Wahl. 100 m weiter hatte ich dann mein Zimmer und ein Frühstück in Aussicht.
Der Hausherr erklärte mir ausführlich, was ich in der Gegend alles anstellen kann. Interessant: Am Campingplatz ist ein Restaurant, und dort wird auch ab ca. 20:00 die Mittsommernacht gefeiert. Mal sehen.
Am Morgen - ich wartete ja im Zelt startbereit, bis auf das Zeltabbauen. Kurz vor 10:00 dann nachlassender Regen, wohlgemerkt nur nachlassend. 10:08 war das Rad bepackt und ich von Kopf bis Fuß auf Regen eingestellt (sprich Helmcover, Goretex-Regenjacke, Plastikregenhose und Regengamaschen, darunter nur Trikot und wie jeden Tag kurze Hose). Ab ging es. Sicherlich hat mein Zelt keine 1.800 g mehr gewogen, durch die Nässe eher das 3-fache.
Da man beim Radeln so gegen äußeres Wasser geschützt ist, kann man durch innere Feuchtigkeit (ich meine durch die Anstrengung) trotzdem ganz schnell nass werden. Das ist auch ganz unangenehm, und man friert dann ganz schnell, wenn man eine Pause macht. Also habe ich mir vorgenommen ganz gemütlich zu fahren ohne große Anstrengung. Gedacht, getan bis eine ca. 300 m lange Steigung mit 6% kam. Ohne Anstrengung mit ca. 55 kg Ballast (Rad + Gepäck) da hoch? Wie soll das gehen? Oben angekommen hab ich erst mal die Jacke aufgemacht und Dampf abgelassen. Die Beine waren schon feucht unter der Regenhose. Nach 15 km plötzlich kein Regen mehr. Ich sofort aus der Regenhose raus, die Regenjacke gegen die Windjacke ausgetauscht und weiter. Ach was für ein herrliches Gefühl trotz der 12° C. Ganze 3 km lang. Wieder Windjacke gegen Regenjacke getauscht. Die Regenhose wollte ich nicht mehr anziehen. Also mein Regenschurz angezogen, bestehend im Prinzip aus einer halben Hose und zwar der vorderen Hälfte einer Regenhose. Die "Hosenbeine" gehen gerade bis übers Knie. So bin ich dann den Rest des Tages gefahren bei ungefähr gleicher Temperatur mit und ohne Anstrengung.
Ich war gerade wieder in Fahrt, da überholte mich ein Volvo und blieb 50 m weiter an einer Parkbucht stehen. Der Fahrer stieg aus und gab mir Zeichen zum Anhalten. Dann kam die Überraschung. Er öffnete die Heckklappe und bot mir einen Kaffee aus einer Thermoskanne an. Die Porzellantasse hatte er schon in der Hand. Er erklärte mir, dass er mich schon gestern in Oskarhamn im Regen fahren gesehen hätte und seiner Frau von dem armen Radler erzählt hätte. Er selbst Radler mit Elberadwegerfahrung war ganz begeistert von meiner Tour. Nun musste ich ihm klarmachen, dass ich keinen Kaffee trinke. Da drückte er mir eine Banane in die Hand mit der Bemerkung, dass ich die doch wohl brauchen könnte. Da sagte ich nicht nein und bedankte mich ganz herzlich für eine solche Liebenswürdigkeit. Beim Weiterfahren wurde mir doch ganz warm ums Herz, und der Regen war vorrübergehend ohne Bedeutung. Das sind Erlebnisse, die vergisst man nicht so schnell und machen solch eine Reise noch wertvoller.
Die Tour ging dann bis km 55, als mir plötzlich bewusst wurde, dass mir keine Regentropfen mehr ins Gesicht fallen. Angepeilt hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon ein B&B aus dem Navi. Da ein Campingplatz vorher kam, wollte ich schauen, ob es dort auch Hütten gibt. Auf jeden Fall benötigte ich einen trockenen Raum und Lademöglichkeit für Handy und Akkus. Da sah ich kurz vor dem Camp ein Hinweisschild mit B&B. Wenige Meter vor dem Camp sah ich ein Hinweis „Bed & Breakfast“. Da war der Campingplatz schlagartig 2. Wahl. 100 m weiter hatte ich dann mein Zimmer und ein Frühstück in Aussicht.
Der Hausherr erklärte mir ausführlich, was ich in der Gegend alles anstellen kann. Interessant: Am Campingplatz ist ein Restaurant, und dort wird auch ab ca. 20:00 die Mittsommernacht gefeiert. Mal sehen.
Mittsommernacht – Fehlanzeige
Bin
vom Essen beim Camp zurück. War doch noch zu Fuß dort. Die
Mittsommerfeierlichkeiten fallen wohl dem Regen zum Opfer. Ein Zelt, so 5 auf 5
m ist wohl zum Tanzen gedacht. Ein Musiker spielt gegenüber in einem
Unterstand. Außerdem ist ein Kreuz mit Ranken aufgestellt. Das habe ich schon
unterwegs in privaten Gärten gesehen
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